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Urlaub mit dem Haustier

 

Generell läßt sich sagen: Der Hund möchte beim Familienrudel bleiben und sollte, wenn es eben geht, mitgenommen werden. Viele Hunde haben Freude am Autofahren und werden die Reise mit ihrem Rudel genießen.

hund

Tipps für Unterwegs

Wenn Ihr Tier reisen schlecht verträgt, ist es ratsam, ein Mittel gegen Reisekrankheit oder Beruhigungsmittel beim Tierarzt zu besorgen.

Hunde sollten nach Möglichkeit zwölf Stunden, Katzen fünf Stunden vor Abreise nichts essen. Vor Abreise sollte man mit dem Hund einen langen Spaziergang machen und Unterwegs regelmäßig für frisches Wasser und etwas Bewegung sorgen.

Wenn Sie mit Flugzeug oder Bahn unterwegs sind, sollten Sie sich frühzeitig informieren, was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihr Haustier mitnehmen.

Um Stress für das Tier zu vermeiden, nehmen Sie am besten die gewohnte Nahrung mit. Weiterhin ist es sinnvoll, sich vor Reiseantritt vom Tierarzt eine Reiseapotheke zusammenstellen zu lassen, damit Sie für alle Zwischenfälle gewappnet sind.

Katzen gehören auf jeden Fall in eine Transportbox. Bei Hunden kann man alternativ auch Trenngitter und Netze verwenden. Kleinere Hunde gehören auch dann nicht auf die Hutablage, wenn es von außen sehr dekorativ aussieht. Tiere, die in Fahrzeugen nicht gesichert sind, werden in Gefahrenmomenten zu Wurfgeschossen. Das ist nicht anders als bei nicht angeschnallten Passagieren.

Kinder, Tiere und auch Sie selbst benötigen Pausen während der Reise. Nehmen Sie Trinkwasser und ein Schälchen mit. Bevor Sie am Rastplatz Ihr Fahrzeug verlassen, müssen Hunde und Katzen in ihre Boxen oder angeleint werden; sonst müssen Sie Ihre Fahrt ohne Ihre Vierbeiner fortsetzen. Sicher trägt Ihr Haustier zur Identifizierung eine eintätowierte Nummer oder einen Mikrochip . Wenn nicht, organisieren Sie das vor Ihrer Reise. Versorgen Sie Ihr Tier mit einem Halsband, von dem Ihre Urlaubs- und Heimattelefonnummer sowie Ihre Anschrift abgelesen werden können.
Wenn es sehr warm ist, lassen Sie Ihr Tier nicht in der Hitze schmoren: 15 Minuten im aufgeheizten Auto sind wirklich das äußerste; sie können Ihrem Hund auch ein nasses T-Shirt überziehen. Im übrigen denken Sie daran, daß auch Sie selbst einen Sonnenstich kriegen können.

Denken Sie daran, daß Ihr Haustier auch am Urlaubsort sein gewohntes Futter bekommt. Das macht ihm Spaß und verhindert Darmstörungen: Trockenfutter ist zu empfehlen. Machen Sie selbst einen guten Eindruck, und achten Sie darauf, daß Ihr Hund nicht wahllos seine Visitenkarte hinterläßt.


Weihnachten und Silvester mit Haustieren - Stressfrei durch die Feiertage

Kennen Sie das? Am zweiten Weihnachtstag suchen Sie hektisch nach der Telefonnummer des Tierärztlichen Notdienstes, weil Ihr Hund Sie die ganze Nacht mit Erbrechen und Durchfall auf Trab gehalten hat. Oder knien Sie am Neujahrstag stundenlang vor dem Sofa und versuchen Ihre Katze darunter hervorzulocken? Alle Jahre wieder - oder dieses Jahr wird alles besser?

Der Trubel an den Feiertagen am Jahresende bringt eine Menge Rummel, Lärm und damit auch Gefahren für unsere Haustiere. Aber wenn Sie unsere Vorsichtsmaßnahmen beherzigen, werden Sie in diesem Jahr hoffentlich von tierischen Katastrophen verschont bleiben. Mit den Mahlzeiten fängt es an. Allzu gern steckt man dem erwartungsvoll bettelnden Hund das eine oder andere Stückchen von Festtagsbraten zu. Viel zu fettig und stark gewürzt, führt das mit Sicherheit zu Verdauungsproblemen. Knochen können splittern und auf jeden Fall verursachen sie schwere Verstopfungen. Der bunte Teller mit Plätzchen und Schokolade darf nicht in Reichweite des Vierbeiners stehen. Nicht nur der Zucker ist äußerst ungesund, Schokolade ist sogar giftig für Hunde und kann, in sehr großen Mengen genossen, unter Umständen zum Tod führen. Legen Sie lieber einen Vorrat von gewohnter Tiernahrung und gesunden Leckerchen an, damit Sie Ihrem Liebling etwas Gutes tun können. Ein mit klimperndem Schmuck und Lametta dekorierter Weihnachtbaum verleitet jede neugierige Katze zum Spielen und Klettern. Verzichten Sie auf echte Kerzen wegen der Brandgefahr und auch auf Lametta. Denn das Herumkauen auf diesem glitzernden Dekorationsmaterial kann zu Vergiftungen führen, ebenso wie das Schneespray an den Fensterscheiben. Ähnliches gilt für das Verpackungsmaterial. Das knisternde, metallbeschichtete Papier, das wir heutzutage so gerne verwenden, wird gerne von Hund und Katze beknabbert, ist aber giftig für die Tiere. Verschluckte Geschenkbänder können noch dazu einen Darmverschluss verursachen. Also sollten Sie lieber nach dem Auspacken gleich aufräumen. Und schließlich lauern im Weihnachtszimmer selbst noch andere Gefahren: Giftige Pflanzen wie Weihnachtsstern, Stechpalme und Mistel, heißes Wachs, Duftöle, das Wasser im Christbaumständer - all das sollte tabu sein.

Silvester - Stress von der schlimmsten Art

Sobald der Verkauf erlaubt ist, geht sie los, die Knallerei. Für die empfindlichen Hunde-und Katzenohren ist das purer Stress.


Viele Tiere reagieren panisch und unberechenbar. Halten Sie Ihren Hund in diesen Tagen an der Leine und bieten Sie Ihrer Katze Rückzugsmöglichkeiten. Gehen Sie zu ruhigen Tageszeiten Gassi, und lassen Sie ein ängstliches Tier Silvester auf keinen Fall allein. Geben Sie ihm durch Ihr ruhiges, gelassenes Verhalten Sicherheit. Natürlich verzichten Sie selbst auf jede Art von Raketen oder Krachern. Reagierte Ihr Tier bislang extrem panisch, verweigerte die Nahrung, zitterte heftig oder jaulte unaufhörlich, dann lassen Sie sich am besten schon vor dem Jahreswechsel vom Tierarzt ein Beruhigungsmittel verordnen.

Und im Notfall?

Erste Hilfe für Hunde


Erste Hilfe für Katzen

Die schnelle und umsichtige Soforthilfe kann im Ernstfall das Leben einer Katze retten und verbessert darüber hinaus die Erfolgsaussichten, der vom Tierarzt später eingeleiteten Notfallmaßnahmen. Daher sollten Sie als Katzenhalter die wichtigsten Erste-Hilfe-Kenntnisse besitzen, damit Sie schnell und gezielt eingreifen können.

Blutende Wunden
Säubern Sie die Wunde und legen Sie vorsichtig Zellstoff oder Papiertaschentücher auf die Wunde und umwickeln sie diese dann mit einem Tuch, einem Strumpf oder eine Krawatte. Der Notverband muss fest anliegen, damit die Blutung gestoppt werden kann.

Knochenbrüche
Lagern Sie Ihre verletze Katze möglichst so, dass die verletze Stelle nicht belastet wird. Nehmen Sie keine weiteren Selbstbehandlungen vor, sondern wärmen Sie die Katze mit einer Decke und bringen Sie sie sofort zur Behandlung zum Tierarzt oder in eine Tierklinik.

Vergiftungen
Häufige Vergiftungssymptome sind: Speicheln, Erbrechen, Krämpfe und Kollaps. Bringen Sie das Tier sofort zum Tierarzt und nehmen Sie den Giftstoff (Verpackung, Beipackzettel oder die Pflanze) mit zum Tierarzt, wenn Sie die Ursache kennen. So kann gezielter behandelt werden.

Verbrennungen
Betupfen Sie die Verbrannte Hautpartie vorsichtig mit kaltem Wasser oder einem Eiswürfel, den Sie vorher mit einem Tuch umwickelt haben. Decken Sie großflächige Verbrennungen mit einem Tuch oder Verband ab. Besteht größere Gefahr, dann suchen Sie den Tierarzt zur Weiterbehandlung auf.

Wespenstiche
Entfernen Sie den Stachel vorsichtig und kühlen Sie die Stelle mit kaltem Wasser oder einem Eisbeutel. Bei Stichen im Mund - und Rachenraum sofort zum Tierarzt. Es besteht Erstickungsgefahr!

Bissverletzungen
Bisse von Artgenossen und Hunden sehen manchmal gar nicht so schlimm aus, wie sie sind. Sie können sehr tief ins Fleisch reichen und Abszesse verursachen. Bringen Sie die Katze im Zweifelsfall zum Tierarzt, damit Sie bestmöglich behandelt werden kann.

Fremdkörper im Rachen
Umfassen Sie den Kopf der Katze vorsichtig von hinten und drücken Sie auf die Mundwinkel, damit die Katze das Maul öffnet. Entfernen Sie den Fremdkörper vorsichtig mit einer Pinzette. Sollten Sie das verschluckte Teil nicht zu fassen bekommen, dann gehen Sie zum Tierarzt. Keinesfalls warten, bis das Tier den Fremdkörper evtl. verschluckt - Erstickungsgefahr!

Bewusstlosigkeit
Legen Sie die bewusstlose Katze ausgestreckt auf die rechte Körperseite. Öffnen Sie den Mund und ziehen Sie die Zunge vorsichtig ein wenig heraus und machen Sie die Atmenwege frei (Erbrochenes…)

Schock
Symptome eines Schocks: Flache Atmung, blasse Schleimhäute, kalte pfoten und oft apathisches Verhalten. Bringen Sie den Körper der Katze in Seitenlage, und sorgen Sie für frei Atmung und frschluft. Dabei die Katze warmhalten und vor Unterkühlung schützen.

Panik
Symptome eines Panikanfalls: Unberechenbares und zum Teil auch sehr agressives Verhalten der Katze. Wickeln Sie die Katze, wenn es möglich ist, in ein Tuch, damit Sie sie vor Verletzungen schützen, die sie sich im Panikanfall zufügen kann. Beruhigen Sie die Katze durch gutes, leises Zureden.

Sturzverletzungen
Neben Knochenbrüchen und Prellungen kann sich eine Katze beim Sturz auch nach außen nicht sichtbare Verletzungen zufügen. Sollte sich Ihre Katze also kränkelnd verhalten oder schmerzhaft mauzen, dann lassen Sie sie beim Tierarzt auf innere Verletzungen untersuchen.


Halten Sie die Telefonnummer des Tierärztlichen Notdienstes an den Feiertagen immer griffbereit.

Und wenn Ihr Liebling mal krank wird: Tierklinik Betzdorf >>
Bei Herz- und Nierenproblemen: Dr. Vollmar in Wissen>>

Adressen und Telefonnummern von Tierärzten liegen auch in den Ferienwohnungen aus.